von-thorgard
  Wichtig vor dem Hundekauf
 
 
Sie haben den Wunsch nach einem Hund?
Dann lassen sie sich folgende Punkte durch den Kopf gehen:

Will ich sparen oder Wert auf Qualität legen? (Vergleichen Sie ruhig mit dem Kauf eines Auto´s...)
Einen "billigen" Hund bekommen Sie an jeder Ecke, aber wo bekommen Sie Qualität her?
Was ist bei einem Hund wirklich Qualität?

Quälität zeichnet sich durch Gesundheit aus. Sie wollen schließlich ein neues Familienmitglied, was auch eine möglichst hohe Lebenserwartung haben soll.

Also überlegt man sich, wie kann man sicher gehen, auch wirklich einen Hund aus einer gesunden Zucht zu bekommen.

Man informiert sich vorher....
Was für einen Hund (Rasse) möchte ich?
Welche Krankheiten treten vermehrt bei dieser Rasse auf?
Wo bzw unter welchem Verband züchtet "mein Züchter" ?
Welche Untersuchungen werden von diesem Verband vor dem Zuchteinsatz verlangt?
Welche Untersuchungen sind mir persönlich wichtig?
Kann "mein Züchter" Gesundheitszeugnisse seiner Zuchttiere vorlegen, die mir wichtig sind oder hat er nur das Nötigste untersuchen lassen, um drauf los züchten zu dürfen?

Bedenken Sie bitte immer wieder, dass ihr Hund ein schönes, vorallem langes und gesundes Leben bei Ihnen führen soll.
Man hat niemals eine Garantie, dass der Hund nicht doch einmal erkrankt, aber man kann das Risiko doch minimieren, indem man vorsorgt.

Gehen Sie sicher, dass die Elterntiere und deren Vorfahren auf spezifische Krankheiten untersucht wurden, so haben Sie die Sicherheit vom Züchter und für sich, dass beide nach besten Wissen und Gewissen gehandelt haben.
Niemand will schuld sein, wenn man nicht alles getan hat, um erblichen Krankheiten vorzubeugen.


Sie möchten jetzt noch wissen, warum ich dies alles geschrieben habe?
Weil MIR die Gesundheit meiner Tiere wichtiger ist, wie das perfekte Aussehen.
Meine Hunde müssen nicht aussehen wie gemalt, es sind schließlich Lebewesen. Sehen wir Menschen immer perfekt aus? Nein auch wir kommen mal mit einer nicht pigmentierten Haarsträhne oder einer krummen Nase auf die Welt.... Na Und??? Ist das so schlimm?
Lieber ein äußerer Mangel als ein genetischer Defekt, den ich den Rest meines Lebens bezahlen muss. So... und nicht anders geht es den Tieren.
Die Hunde leiden darunter, wenn der Züchter vor Zuchteinsatz nicht alles mögliche dafür getan hat, um seinen Welpen den bestmöglichen Start mit ins Leben zu geben, sprich ausreichende Gesundheitscheck´s seiner Zuchttiere.
Ausreichend heißt jedoch nicht immer nur "vom Verband vorgeschriebene" Untersuchungen!!!

Ein Beispiel ist
HD - diese Krankheit tritt überwiegend bei Großrassen auf, aber wer sagt mir, dass nicht auch ein kleiner Hund wie der Zwergpinscher daran erkranken kann? Wenn kein Verband verlangt, auch mal auf so etwas zu untersuchen, wird es kaum ein Züchter freiwillig tun, denn das kostet ja....

Schauen sie also dem Züchter bei der Wahl Ihres Hundes etwas genauer auf die Finger.
Was ist der Züchter bereit zu tun, um SEINE Rasse gesund zu züchten.
Dann haben SIE genau das Richtige getan.... SIE sorgen dafür, dass IHR Hund den bestmöglichen Start fürs Leben bekommen hat und dass der Züchter genau das Richtige getan hat, denn sonst würden Sie bei Ihm keinen Hund kaufen.




Was ist noch für Sie von Bedeutung ?!


Oft ließt man in den Medien - nur ein Hund vom VDH ist ein richtiger Rassehund, alles andere sind nur Mischlinge.
Was verbirgt sich dahinter...?

Ich züchte in einem Verein, der nicht dem VDH angeschlossen ist. Warum?

Ich habe 2009 einen Züchter, seine Zuchthunde und dessen Nachzuchten kennengelernt und war begeistert. Sofort war für mich klar, von dort möchte ich auch einen Zwergpinscher haben. Ich bekam meinen Wunsch 2010 erfüllt. Meine Bärbel zog bei mir ein. Sie hat alles was ein Rassehund haben muss... Sie sieht aus wie ein Zwergpinscher und sie hat eine Ahnentafel, woraus ersichtlich ist, wer ihre Vorfahren sind. Jedoch hat Bärbel ihre Ahnentafel nicht den Stempel vom VDH, sondern von einem anderen Verein. (der VDH nennt solche Vereine - Dissidenz Vereine)
Mir war und ist das egal, denn es schränkt mich in keinster Weise ein.
In jedem Verein, egal ob VDH oder nicht, haben Ahnentafeln den selben Zweck. Sie zeigen auf, das immer nur Hunde der gleichen Rasse mit einander verpaart wurden.

Nun muss man ehrlicher Weise dazu sagen, das VDH Hunde einfach viel öfter vertreten sind, weil es den VDH einfach schon viel länger gibt, als die Vereine, die ihm nicht angeschlossen sind.

Der VDH ist der Dachverband für viele kleinere Verbände... da gibt es so viele, dass ich sie nie und nimmer alle aufzählen könnte.
Der rassespezifische Verein für Pinscher / Schnauzer unter dem VDH nennt sich PSK (Pinscher Schnauzer Club)

Wann sollte man sich zwingend für einen PSK / VDH Hund entscheiden und wann spielt es eigentlich keine Rolle, von welchem Verein sein Hund seine Ahnentafel erhält?

Nun kommen ihre Anforderungen ins Spiel...
Soll ihr neuer Begleiter einfach nur ein Familienhund werden? Wollen sie mit ihm ausreiten, wandern, schwimmen oder sogar mal auf einer Ausstellung in Deutschland vorführen? Dann ist es egal, welcher Verein hinter der Zucht ihres Hundes steht.
Möchten Sie jedoch ernsthaften Hundesport betreiben, an Wettkämpfen teilnehmen, an Ausstellungen im Ausland teilnehmen? Dann sollten sie einen Züchter aufsuchen, der dem PSK / VDH angeschlossen ist.

Warum dies so ist, erkläre ich Ihnen:

Einer unserer Welpenkäufer hat für den Zwerg und sich den Hundesport entdeckt (Agility, Obedience, Unterordnung etc)
Beiden bringt es so viel Freude, dass sie auch bei Wettkämpfen gegen andere Hunde antreten wollen.
Nun das geht jedoch nur, wenn der Zwerg  VDH Papiere hätte, da der VDH andere Papiere nicht anerkennt und diese Hunde dann nur als Mischlinge an Wettkämpfen teilnehmen lässt. Für einen Besitzer eines echten Zwergpinschers, ist das förmlich ein Skandal. Sieht doch der eigene Hund genauso aus, wie die Hunde mit VDH Papieren und nicht wie ein Mischling... Wo ist jetzt der Unterschied?
Der Unterschied liegt hier nur am Stempel des Zuchtvereins, ansonsten ist der Hund absolut nicht minderwertiger,

Nun kommen wir wieder zum Eingangssatz - Nur ein VDH Hund ist ein echter Rassehund

Der VDH erkennt Hunde anderer Vereine nicht als Rassehunde an, es sei denn...

Man beantragt eine Registrierung des Hundes beim VDH, was eine Begutachtung durch mehrere Zuchtrichter auf einer Ausstellung des VDH beinhaltet.
Der vorgestellte Hund ( der "sogenannte" Mischling)  muss optisch / phänotypisch  zu 100% (am besten 200% ) den Hunden aus dem VDH gleichen, also ABSOLUT dem Rassestandard entsprechen ohne Abweichungen .

Eine Hündin aus meiner Zucht hat das ganze Prozedere durchlaufen, wurde beim VDH vorgestellt und hat als erster Zwergpinscher in der Geschichte des VDH, tatsächlich die Registrierung erhalten.

Der VDH hat einen Hund aus einem Verein, der nicht ihm selbst angeschlossen ist, als Rassehund anerkannt.

Für die Zwergendame und ihre Besitzerin bedeutet dies nun, dass sie national und international an Hundesport Wettkämpfen teilnehmen dürfen.
Für mich bedeutet es, dass meine Zucht, auch wenn sie nicht dem VDH angeschlossen ist, genauso hochwertige Hunde / Zwergpinscher hervorbringt, als die Zuchten, die den VDH Stempel auf ihren Papieren tragen.

Daher bleibe ich mir treu, Ich züchte in einem Verein - ja, aber die Qualität der Zucht macht nicht der Verein, sondern der Züchter, denn er wählt die Zuchttiere aus.



 
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